Tierkommunikation und Tierheilung -  Maren Haack
Wann ist eine Tierkommunikation hilfreich?

Es gibt vielfältige Anlässe für die Befragung von Tieren. Die häufigsten Anfragen meiner Klienten drehen sich um folgende Themen:

1. Verhaltensweisen, die das Zusammenleben von Tier und Mensch
    belasten
2. Störungen im Zusammenleben mehrerer Tiere in einem Haushalt
3. Verarbeitung traumatischer Erlebnisse
4. Gesundheitliche Beschwerden und Krankheiten
5. Ankündigung von Veränderungen
6. Begleitung des Sterbeprozesses und Abschied
7. Vermisste Tiere

1. Verhaltensweisen, die das Zusammenleben von Tier und Mensch
    belasten

Oftmals geht es dabei um Verhaltensweisen, die aus der Sicht des Menschen unerwünscht sind. Sehr schnell wird das Geschehen in die Schublade "Protest" verortet. Ich höre dieses Wort überhaupt nicht gerne, weil aus meiner Erfahrung kein Tier ein Verhalten zeigt, um seine Menschen zu ärgern. Meistens geschehen solche Dinge, weil sich das Tier aus einer Not heraus nicht mehr anders zu helfen weiß, seine Menschen auf etwas aufmerksam zu machen, was ihm Probleme bereitet. 

Es muss in der Kommunikation dann in erster Linie darum gehen
zu verstehen, was das Tier damit ausdrücken will, welche - meist verständlichen - Gründe es für das Verhalten hat und wie eine für alle Beteiligten funktionierende Lösung gefunden werden kann. Dafür ist auch die Bereitschaft der Tierhalter/innen erforderlich, notwendige Veränderungen vorzunehmen, die die Situation verbessern können.

Bitte vergessen Sie nicht, dass Verhaltensänderungen auch gesundheitliche Ursachen haben können. Ich kann inzwischen nicht mehr zählen, wie oft ich es bei meiner ehrenamtlichen Arbeit im Tierheim erlebt habe, dass besonders Katzen abgegeben wurden, weil sie unsauber waren und wo sich bei einer tierärztlichen Untersuchung herausstellte, dass die Ursache eine massive Blasentzündung war. Lassen Sie bei Ihrem Tier deshalb immer erst durch einen Tierarztbesuch feststellen, ob organische Ursachen vorliegen, die behandelt werden müssen.

2. Störungen im Zusammenleben mehrerer Tiere in einem Haushalt

Auch in eingespielten Teams gibt es mitunter plötzliche Veränderungen und das Zusammenleben gestaltet sich nicht mehr so harmonisch wie gewohnt. Auch hier gilt es, herauszufinden, welche Ereignisse oder äußeren Einflüsse dazu geführt haben, dass es untereinander nicht mehr so gut funktioniert. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Möglicherweise ist ein Tier gesundheitlich beeinträchtigt. Vielleicht hat es Begegnungen gegeben, die ungut verlaufen sind oder es gab Schreck-Erlebnisse, die mangels Auflösung in der konkreten Situation auf die anderen Mitglieder des Tier-Teams übertragen werden. Oftmals genügt eine einzige Situation, die in den Augen der Menschen gar nicht dramatisch erschien, um das Gleichgewicht empfindlich zu stören.

3. Verarbeitung traumatischer Erlebnisse

Unfälle, Zusammenstöße mit Artgenossen, tierärztliche Eingriffe, Operationen, Transporte, Verlust von Bezugspersonen oder Tiergefährten, zu denen eine enge Bindung bestand, können zu Traumata führen, die bei manchen Tieren nachhaltige Verhaltensänderungen bewirken.

In einem Gespräch besteht die Möglichkeit, dem Tier zu erklären, was passiert ist und warum und was getan werden kann, um die Ängste zu überwinden. Oftmals verbessert sich die Situation bereits dadurch, dass sich das Tier durch die Kommunikation mit seinen Ängsten und Befindlichkeiten wahrgenommen fühlt.

Bei sehr tiefgehenden Ängsten kann auch die Arbeit mit den Heilfrequenzen des "Reconnective Healing - Rückverbindendes Heilen" helfen, Blockaden zu lösen und für das Tier eine Entspannung herbeizuführen, so dass sich das Verhalten wieder normalisieren kann (siehe Punkt "Reconnective Healing").

4. Gesundheitliche Beschwerden und Krankheiten

Eines vorweg: eine Tierkommunikation ersetzt keinesfalls die Diagnose oder die Behandlung eines Tierarztes oder einer Tierärztin. Es ist auch nicht möglich, ein Tier zu fragen, welche Krankheit es zu haben glaubt und welche Medikamente oder Globuli es sich wünscht. Ich kann das Tier aber bitten, Symptome zu beschreiben oder diese beim Einfühlen in den Tierkörper selbst fühlen. Diese Informationen können eine tierärztliche Diagnose ergänzen und helfen, weitere Ansatzpunkte für die Behandlung herauszufinden.

Mit Tierärzten, Tierhomöopathen oder Tierphysiotherapeuten die offen dafür sind, arbeite ich auch sehr gern zusammen.

Auch bei gesundheitlichen Beschwerden kann das Reconnective Healing eine sehr gute Ergänzung zu klassischen Maßnahmen der Tiermedizin sein.

5. Ankündigung von Veränderungen

Tiere, die in unserem Umfeld mit uns leben, bekommen über die energetischen Schwingungen, die wir ausstrahlen, alles mit, was uns beschäftigt und durch den Kopf geht. Deshalb wissen sie auch, dass Veränderungen im Gange sind, wenn wir uns gedanklich damit auseinandersetzen. Sie merken, dass etwas passieren wird, sind aber leicht verunsichert, wenn sie nicht einordnen können, was es ist und was es für ihr Leben bei ihren Menschen bedeutet.

Es lohnt sich, Ihr Tier zum Beispiel auf Ihren Urlaub vorzubereiten. Entweder auf die Reise, wenn es mitkommen kann oder auf Ihre Abwesenheit und ihre Betreuung während dieser Zeit. Auch bei einem Umzug sollten sie Ihr Tier informieren und darauf vorbereiten, was wann passieren wird und was es in seinem neuen Zuhause erwartet. Mitbewohner, die ausziehen, oder neue Menschen, die in die häusliche Gemeinschaft integriert werden sollen oder ein Baby, das in sein Revier einziehen wird - das sind ebenfalls Situationen, in denen man dem Tier helfen kann einzuordnen, warum das passiert und so seine Verunsicherung zu reduzieren.

Eine besondere Situation entsteht, wenn die Menschen den Gedanken haben, ein weiteres Tier aufzunehmen. Genauso wenig wie wir es uns vorstellen können, dass jemand uns plötzlich einen völlig fremden Menschen vor die Wohnungstür stellt, der sich bei uns einquartiert und mit dem wir ab sofort unsere Wohnung und unser Leben teilen sollen, genauso wenig fair wäre es, ein neues Tier aufzunehmen ohne den bereits bei uns lebenden Tiergefährten einzubeziehen. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, das Tier zu befragen, ob es sich ein weiteres Tier in der Familie vorstellen kann oder vielleicht sogar wünscht und dann zu besprechen, welcher "Typ" Tier am besten als Partner passen und akzeptiert werden würde. Passt eher ein quirliges Temperament oder ein kleiner Raufbold oder sollte es ein sanftes Wesen sein? Bei guter Vorbereitung und der umsichtigen Auswahl hat eine Vergesellschaftung bessere Chancen. Und im Zweifelsfall sollte der Mensch auch bereit sein, auf ein weiteres Tier zu verzichten, wenn das bereits bei ihm lebende Wesen keine Freude daran hätte. Die Freude des Menschen an einem Neuzugang wäre dann nur kurz und im weiteren Leben wären alle Beteiligten nur unglücklich und gestresst, wenn es nicht funktioniert mit dem friedlichen Zusammenleben.

6. Begleitung des Sterbeprozesses und Abschied

Eine meiner wichtigsten Aufgaben als Tierkommunikatorin nehme ich wahr, wenn es darum geht, Ihr altes oder krankes Tier in seiner letzten Lebensphase zu begleiten. Tiere sind oft in der Lage, mit alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen gut umzugehen. Auch bei einer schlimmen Diagnose müssen in den meisten Fällen nicht sofort Entscheidungen über Leben oder Sterben getroffen werden. Sie als Tierhalter kennen Ihr Tier am besten und können einschätzen, ob es trotz eingeschränkter Lebensqualität noch Lebenswillen hat oder nicht. Solange dieser Lebenswille noch vorhanden ist, steht es aus meiner Sicht uns Menschen nicht zu, gegen den Willen des Tieres zu handeln. Ich kann Ihr Tier befragen, wie es selbst seine Situation sieht, was es möchte, ob es noch weitere medizinische Maßnahmen und Behandlungen will oder einfach nur von seinem Menschen liebevoll weiter begleitet werden möchte, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem es allein geht oder mit Hilfe gehen möchte. In diesem Fall ziehe ich auch mindestens eine weitere Kollegin hinzu, um die Entscheidung bestmöglich abzusichern.

Auch wenn die letzte Zeit für Sie als Tierhalter vermutlich nicht einfach ist, so sind doch die letzten Phasen des Sterbeprozesses wichtig, um einen guten Abschluss des Lebens zu ermöglichen und seinen Frieden mit dem Abschied zu finden, sowohl für das Tier als auch seine Menschen. Nach Möglichkeit soll das Tier nicht durch eine frühzeitige Euthanasie um diese letzten Phasen gebracht werden.

Um den Sterbeprozess besser zu verstehen und darauf vorbereitet zu sein empfehle ich das Buch "Wenn Tiere ihren Körper verlassen" von Sabine Arndt und Petra Kriegel. Es beschreibt sehr einfühlsam, welche Phasen durchlaufen werden und wie man sein Tier dabei unterstützen kann. Der hilfreichste Aspekt bei diesem Buch ist jedoch, dass es die Angst vor dem Tod nimmt.

Die Tiere lassen zwar ihre irdische Existenz und ihre körperliche Hülle zurück, die ihnen nicht mehr dient. Aber die Seele ist auch nach dem physischen Tod noch da und ansprechbar. Sollten noch Themen oder Fragen zwischen Mensch und Tier offen sein, kann ein Gespräch mit einem verstorbenen Tier Trost und inneren Frieden bringen.

7. Vermisste Tiere

Die Suche nach vermissten Tieren mit Hilfe der Tierkommunikation ist ein besonderes Kapitel. Auch wenn die Erfolgsaussichten oftmals nicht groß sind, ist es einen Versuch wert, das Tier zu kontaktieren und herauszufinden, ob es beschreiben kann, was ihm passiert ist und wo es sich jetzt befindet.

Eine der Schwierigkeiten liegt darin, dass die Tiere die Welt anders sehen als wir Menschen. Als Tierkommunikatorin versuche ich, die Perspektive des Tieres einzunehmen und die Eindrücke in Bilder und Beschreibungen zu übersetzen, mit denen wir Menschen etwas anfangen und danach auf die Suche gehen können. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die Tiere, je nach dem was passiert ist, unterschiedlich gut ansprechbar sind. Nach verstörenden Ereignissen sind sie oft verwirrt, manchmal auch geschwächt und nicht in der Verfassung, klare Informationen zu übermitteln. Es gibt auch Situationen, wo Tiere den Entschluss bewusst gefasst haben, sich nicht finden zu lassen, weil es Umstände gegeben hat, deretwegen sie nicht zu ihren Menschen zurückkommen wollen. In den meisten Fällen kann man durch einen Kontakt auch zumindest eine Tendenz bekommen, ob das Tier noch lebt oder ob ihm etwas zugestoßen ist.

Bei vermissten Tieren beziehe ich immer auch weitere Kolleginnen mit ein, einmal, um möglichst viele Puzzle-Teile zusammenzufügen und auch durch übereinstimmende Möglichkeiten bei den Ergebnissen weitere Anhaltspunkte für die Suche zu bekommen.

Auf jeden Fall sollten die Tierhalter/innen aber auch das ganze übliche Prozedere in Gang setzen, zum Beispiel

> Aufhängen von Suchzetteln mit Bild, Datum, Ort, Uhrzeit der
   letzten Sichtung und Kontaktdaten an zentralen Stellen wie
   häufig frequentierten Geschäften, Bushaltestellen etc. (bitte
   vergessen Sie nicht, die Zettel wieder zu entfernen, wenn
   Ihr Tier gefunden wurde)
> Kontakt zur Polizei und Nachfrage bei den örtlichen Tierheimen
> Abgehen der Straßen in der näheren Umgebung
> Eventuell Einwurf der Suchzettel in die Briefkästen der
   Nachbarschaft oder Gespräche mit Nachbarn

Meine tierischen Klienten
 
Bisher habe ich mit Katzen, Hunden, Pferden, Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen, Vögeln, Leopardengeckos, Eichhörnchen, einem Känguru, einer Giraffe, einem Elefanten und einem Koala gearbeitet. Ich freue mich darauf, bei zukünftigen Anfragen auch die Vertreter vieler weiterer Tierarten kennenzulernen.
 
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